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Expo 2027 · Nationaler Pavillon

Österreichischer Pavillon

Österreichs Pavillon für die Expo 2027 Belgrad heißt „Join the Flow“ und ist um die Donau als lebendige Achse von Wirtschaft und Innovation aufgebaut. Österreich unterzeichnete im April 2026; im Zentrum steht ein Innovation Lab, gemeinsam finanziert vom Wirtschaftsministerium (75 %) und der Wirtschaftskammer Österreich (25 %).

Status
Pläne angekündigt
Region
Europe
Aktualisiert
13. September 2026
Belegte Fakten
64 Fragen
KonzeptAngekündigtAusschreibungIm Bau

Auf einen Blick

Konzept
„Join the Flow“ – die Donau als lebendige Achse von Wirtschaft und Innovation; Innovation Lab im Zentrum [Quelle]
Status
Abkommen unterzeichnet am 17. April 2026; Siegerkonzept bekanntgegeben am 4. August 2026 [Quelle]
Kreativteam
facts and fiction (Köln), ZONE Media, PLANET architects [Quelle]
Kommissar
Philipp Gady, Regierungskommissar [Quelle]
Finanzierung
75 % Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus / 25 % WKÖ [Quelle]
Wirtschaftlicher Kontext
>400 Mio. € ungenutztes Exportpotenzial bis 2029; über 800 österreichische Unternehmen in Serbien [Quelle]

Was bisher angekündigt wurde

Österreich unterzeichnete am 17. April 2026 sein Teilnahmeabkommen für die Expo 2027 – Unterzeichner waren Regierungskommissar Philipp Gady, Serbiens Generalkommissarin Jagoda Lazarević und Expo-Direktor Danilo Jerinić. Die Teilnahme wird gemeinsam vom Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (75 %) und der Wirtschaftskammer Österreich WKÖ (25 %) organisiert und finanziert.

Für Konzeption, Gestaltung und Umsetzung seines Beitrags führte Österreich ein EU-weites, zweistufiges Vergabeverfahren durch; es wurde im August 2026 entschieden, der Siegerentwurf ist weiter unten beschrieben. Der Pavillon soll österreichische Innovationskraft, kreative Vielfalt und Wirtschaftsstärke präsentieren, mit einem Besuchererlebnis, das Verspieltheit, Kreativität, Offenheit und Internationalität betont, ergänzt durch ein Begleitprogramm aus Wirtschafts-, Tourismus-, Sport- und Kulturveranstaltungen.

Österreich stellt seine Teilnahme offen in einen wirtschaftlichen Rahmen: Serbien ist einer der wichtigsten Handelspartner Österreichs in Südosteuropa, mit einem vom Ministerium bis 2029 auf über 400 Mio. € geschätzten ungenutzten Exportpotenzial. Österreich ist der drittgrößte ausländische Investor in Serbien, mit mehr als 800 österreichischen Unternehmen, die im Land aktiv sind.

Die zweistufige Ausschreibung brachte im August 2026 einen Sieger hervor: „Join the Flow“ (dt. etwa „Im Fluss mitschwimmen“), vom Team aus facts and fiction (Köln), ZONE Media und PLANET architects. Verbindendes Element ist die Donau – präsentiert als lebendige Achse für Wirtschaft und Innovation zwischen Österreich und Serbien – und im Zentrum des Pavillons steht ein Innovation Lab, das österreichische Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Lösungen in den Bereichen Grüntechnologie, Digitalisierung, Energie, Mobilität und Bildung präsentiert. Ein Begleitprogramm namens Flow2Expo organisiert vor, während und nach der Expo Delegationsreisen, Workshops, Webinare und Businessplattformen, um österreichischen Unternehmen beim Aufbau von Partnerschaften in Südosteuropa zu helfen.

Besuch — der praktische Rahmen

Wo Sie den Pavillon von Österreich finden

Die nationalen Pavillons stehen im International Participant Area des 25 Hektar großen Expo-Geländes in Surčin im Westen Belgrads — der Zone, die nach der Veranstaltung zur neuen Belgrader Messe wird. Das Gelände liegt etwa 5 km vom Flughafen Nikola Tesla und rund 13,5 km südwestlich des Stadtzentrums (offizielle Planungszahlen): Wer einfliegt, landet also näher an der Expo als an der Innenstadt. Die genaue Position innerhalb der Zonen ist noch nicht veröffentlicht; wir ergänzen den Standort, sobald der Lageplan vorliegt.

Österreich auf der Expo 2027 — kurze Antworten

Was wird der Österreich-Pavillon auf der Expo 2027 präsentieren?

Österreichische Innovationskraft, kreative Vielfalt und Wirtschaftsstärke, durch ein Besuchererlebnis, das Verspieltheit, Kreativität, Offenheit und Internationalität betont – ergänzt durch ein Begleitprogramm aus Wirtschafts-, Tourismus-, Sport- und Kulturveranstaltungen.

Wer bezahlt Österreichs Expo-2027-Pavillon?

Die Teilnahme wird gemeinsam vom Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (75 %) und der Wirtschaftskammer Österreich WKÖ (25 %) finanziert. Das EU-weite, zweistufige Vergabeverfahren für Konzept, Gestaltung und Umsetzung entschied am 4. August 2026 der Entwurf „Join the Flow“ für sich.

Warum investiert Österreich in die Expo 2027 Belgrad?

Das Wirtschaftsministerium begründet dies wirtschaftlich: Serbien ist einer der wichtigsten Handelspartner Österreichs in Südosteuropa, mit einem bis 2029 auf über 400 Mio. € geschätzten ungenutzten Exportpotenzial. Österreich ist der drittgrößte ausländische Investor in Serbien, mit mehr als 800 österreichischen Unternehmen, die dort aktiv sind.

Wie lautet Österreichs Pavillonkonzept für die Expo 2027?

„Join the Flow“, am 4. August 2026 als Sieger der zweistufigen österreichischen Ausschreibung bekanntgegeben. Es nutzt die Donau als verbindendes Thema zwischen Österreich und Serbien und stellt ein Innovation Lab in den Mittelpunkt des Pavillons, das österreichische Unternehmen und Forschung in den Bereichen Grüntechnologie, Digitalisierung, Energie, Mobilität und Bildung zeigt. Das Kreativteam besteht aus facts and fiction, ZONE Media und PLANET architects.

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